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Die Stimme des Mondes
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Die Stimme des Mondes
La voce della luna; La voce della luna
Italien - Frankreich 1989 - 116 Min.
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Inhalt

Inhaltsangabe 3sat:
Der schmächtige Salvini lebt in einer Welt aus Träumen, Erinnerungen und Hoffnungen. Er spürt geheimnisvollen Stimmen nach. Er liebt die schöne Aldina, auch wenn sie von dem närrischen Träumer nichts wissen will. Manchmal trifft Salvini sich auf dem Dach mit dem armen Nestore, den seine liebestolle Frau Marisa verlassen hat. Und mehr und mehr fühlt er sich zu dem vereinsamten Ex-Präfekten Gonella hingezogen, der überzeugt ist, einem Komplott der Menschen gegen die Menschheit auf der Spur zu sein. Im Höllenlärm einer gigantischen Disco glaubt er, auf das Zentrum der Verschwörung gestoßen zu sein. Federico Fellinis komplexer Film, wie gewohnt von barocker Bilderfülle und reich an skurrilen Figuren und Selbstzitaten, gipfelt in einem hektischen Fest mit einer marktschreierischen Miss-Wahl und dem ganzen Rummel kommerzialisierter Vergnügungssucht. Nicht das, was er auf den ersten Blick zu sagen scheint, sondern die vieldeutige Art, wie er es sagt, gibt diesem Film des großen italienischen Regisseurs den Rang eines Meisterwerks.

Laufzeit deutsche TV-Version: 115:42 Minuten.

RBB-Text (anlässlich der Fernsehausstrahlung in der Nacht vom 09. auf den 10.01.2010):

Die Stimme des Mondes
Spielfilm Italien / Frankreich 1990 (LA VOCE DELLA LUNA)
Tonformat stereo
So 10.01.10 01:25 - 03:20


Die beiden populären Komiker Roberto Benigni und Paolo Villaggio spielen die Hauptrollen in Federico Fellinis "Die Stimme des Mondes", einer burlesk-poetischen Klage über den Verlust der Stille in unserer hektischen Zeit.

Der schmächtige Salvini lebt in einer Welt aus Träumen, Erinnerungen und zärtlichen Hoffnungen. Er spürt geheimnisvollen Stimmen nach, die aus der Tiefe von Brunnen kommen oder vom Spiegelbild des Mondes in ihrem Wasser, und liebt die schöne Aldina, auch wenn sie von dem närrischen Träumer nichts wissen will. Manchmal trifft Salvini sich auf dem Dach mit dem armen Nestore, den seine liebestolle Frau Marisa verlassen hat. Und mehr und mehr fühlt er sich zu dem vereinsamten Ex-Präfekten Gonella hingezogen, der überzeugt ist, einem Komplott der Menschen gegen die Menschheit auf der Spur zu sein. Im Höllenlärm einer gigantischen Disco glaubt er, auf das Zentrum der Verschwörung gestoßen zu sein.

Der komplexe Film, wie gewohnt von barocker Bilderfülle und reich an skurrilen Figuren und Selbstzitaten, gipfelt in einem hektischen Fest mit einer marktschreierischen Miss-Wahl und dem ganzen Rummel kommerzialisierter Vergnügungssucht. Schauplatz ist eine Provinzstadt ohne Charme; der Lärm der Metropolen, das allgegenwärtige Fernsehen und die Stil-Mixturen der Postmoderne haben auch sie längst erobert. Fellini führt das in Bildern voll schneidender Brillanz, aber auch voller betörender Poesie vor; er macht keinen Hehl aus seiner Trauer über verlorene Alltags- und Festkultur und seinem Zorn über den schrillen Lärm der Gegenwart, er sperrt sich aber gegen eine Reduzierung auf eindeutig simple Botschaften. Nicht das, was er auf den ersten Blick zu sagen scheint, sondern die vieldeutige Art, wie er es sagt, gibt diesem Film des großen italienischen Regisseurs den Rang eines Meisterwerks. Im Anschluss an "Die Stimme des Mondes" folgt die Dokumentation "Federico Fellini - Mit den Augen der Anderen."

Salvini: Roberto Benigni
Präfekt Gonella: Paolo Villaggio
Aldina: Nadia Ottaviani
Nestore: Angelo Orlando
Marisa: Marisa Tomasi

Regie: Federico Fellini
Drehbuch: Federico Fellini, Tullio Pinelli, Ermanno Cavazzoni
Autor: Ermanno Cavazzoni
Kamera: Tonino Delli Colli
Filmmusik: Nicola Piovani

Italienischer Vor- und Abspann.

Starttermine:
01.02.1990 Italien Kinopremiere
18.05.1990 Frankreich Kinopremiere (Paris)
18.05.1990 Spanien Kinopremiere (Madrid)
31.05.1990 Deutschland Kinopremiere
28.02.1992 Ungarn Kinopremiere (Budapest)
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Besetzung
Nr. Darsteller Rollenname

Bild InfoIMDb
Vorspann
1 Roberto Benigni Ivo SalviniMartin Umbach
2 Paolo Villaggio Gonnella
3 Nadia Ottaviani
(con)
Aldina  
4 Marisa Tomasi La vaporiera (Marisa)  
5 Angelo Orlando Nestore
6 Sim L'oboista (Flötenspieler)  
7 Susy Blady Susy  
8 Dario Ghirardi Il giornalista (Journalist) 
9 Dominique Chevalier
(als Chevalier)
Terzio, Micheluzzi n°1  
10 Nigel Harris Giuanin, Micheluzzi n°2  
11 Vito Micheluzzi n°3
Abspann
12 Daniela Airoldi
(Altri interpreti
(in ordine alfabetico))
13 Stefano Antonucci
14 Eric Andrè Averlant   
15 Ferruccio Brembilla   
16 Stefano Cedrati
17 Giampaolo Cocchi   
18 Roberto Corbiletto   
19 Giordano Falzoni
20 Mario Falcione   
21 Francesco Gabriele   
22 Fabio Gaetani   
23 Ettore Geri  
24 Franco Javarone
(als Giovanni Javarone)
25 Luciano Manzalini
(als Gemelli Ruggeri)
26 Arrigo Mozzo   
27 Pippo Negri   
28 Angela Parmigiani   
29 Carmine Ponticiello   
30 Patrizio Roversi   
31 Roberto Russoniello   
32 Concetta Sferrazza   
33 Giorgio Soffritti   
34 Massimo Speroni   
35 Silvana Strocchi   
36 Eraldo Turra
37 Arturo Vacquer   
38 Lorose Keller   
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Stab
Musik
Nicola Piovani
Drehbuch
Federico Fellini (Racconto cinematografico e sceneggiatura), Ermanno Cavazzoni (Liberamente ispirati al romanzi Il poema dei lunatici di), Tullio Pinelli (Collaboratori alla sceneggiatura)
Kamera
Tonino Delli Colli, Marco Sperduti (Operatore alla macchina)
Schnitt
Nino Baragli
Bauten
Dante Ferretti (Scenografo), Massimo Razzi (Primo architetto), Nazzareno Piana (Architetto), Francesca Lo Schiavo (Arredamento)
Kostüme
Maurizio Millenotti (Costumista)
Maske
Massimo De Rossi (Trucco)
Frisuren
Giusy Bovino (Parrucchiera)
Continuity
Norma Giacchero (als Norma Del Pace; Segretaria di edizione)
Casting
Fiammetta Profili
Produktionsfirmen
Cecchi Gori Group Tiger Cinematografica (als C.G. Group Tiger Cinematografica), Cinemax, RAI Radiotelevisione Italiana (con la collaborazione di)
1. Regieassistenz
Gianni Arduini
Produzent
Mario Cecchi Gori (Prodotta da), Vittorio Cecchi Gori (Prodotta da), Pietro Notarianni (Organizzatore generale), Maurizio Pastrovich (Organizzatore generale), Roberto Mannoni (Direttore di produzione), Bruno Altissimi (Produttori esecutivi), Claudio Saraceni (Produttori esecutivi)
Regie
Federico Fellini
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