HomeSucheFilmeDarstellerCrewMedienSerienForum

Deutsch Englisch Ungarisch Italienisch
Palestrina - Fürst der Musik
Navigation
Inhalt
Besetzung
Stab
Vor - und Abspannbilder
Deutsch / Französischer Vor- und Abspann
Screenshot
Datenbank-Suche
Facebook
 
Palestrina - Fürst der Musik
Palestrina - Fürst der Musik; Palestrina - Prince de la musique; Palestrina - Princeps musicae
Biographie / Dokumentation / Musik - Italien - Deutschland - Frankreich 2009 - 52 Min.
Internationale Titel einblenden
Inhalt

Inhaltsangabe (arte):
Hollywood könnte die Geschichte dieses Mannes nicht besser erfinden: ein musikalisches Genie in der Gunst des Papstes; seine Musik eine Waffe, mit der der Vatikan die Feinde in die Knie zwingt. Als das Schicksal jedoch erbarmungslos zuschlägt, ist es eine Frau, die ihn - und damit sein musikalisches Werk - aus den Fängen der Kirche rettet. Palestrina ist einer der großen Künstler der Renaissance, ein Vokalkomponist, dessen Klangschöpfungen der Humus sind, auf dem die abendländische Musik gedeihen sollte. In einer ungewöhnlichen Mischung aus Spielfilm und Dokumentation setzen sich Leben und Werk Palestrinas wie ein Puzzle zusammen. Das Thema ist von ungebrochener Aktualität: Geht es doch darum, wie der Einzelne sich in Zeiten der Krise zu Religion und Spiritualität verhält.
Es war wohl der Schock der Erkenntnis, der Palestrina letztlich zu dem epochalen Künstler machte, als der er heute gilt. Schon früh, mit 30 Jahren, schien er auf dem Gipfel seiner Karriere: Papst Giulio III hatte ihn zum cantore ponteficio auf Lebensdauer ernannt, dem höchsten Amt, das ein Musiker in Rom erreichen konnte. Doch Machtspiele und Intrigen führten zur Aberkennung des Titels. Palestrina musste erfahren, dass der Klerus nicht an seiner Kunst interessiert war, sondern ihn schlicht als Spielball politischer Interessen benutzt hatte. Die Geschehnisse provozierten eine künstlerische Gegenreaktion: In wenigen Jahren entwickelte Palestrina einen neuen Kompositionsstil, der ihn schließlich unsterblich machte und der ihn für die Kirche unentbehrlich werden ließ. Nicht wenige Kenner sind heute der Auffassung, dass die Musik Palestrinas die stärkste Waffe der Gegenreformation war. Die neuen Klänge, die auf bisher ungehörte Art kunstvolle, polyphone Komposition und Textverständlichkeit zusammenbrachten, lockten die Leute in Scharen wieder in die Katholische Kirche. Es war der Beweis dafür, dass Musik die Menschen tiefer ergreifen kann, als noch so heilige Worte dies vermögen.
Der Film nähert sich seinem Thema mit einem gewissen Augenzwinkern: Er beginnt mit dem Tode des Komponisten und begibt sich - zum Zwecke eines Nachrufs - unter die Zeitgenossen Palestrinas. Schauspieler verkörpern Familie, Weggefährten und Gegner des Komponisten. Eine Dokumentation aus dem Herzen der Renaissance, gekrönt durch einen Gastauftritt des italienischen Actionstars Franco Nero: Der Film webt ein dichtes Netz aus Fakten, Vermutungen und der Musik Palestrinas, die eigens für diesen Film neu interpretiert wurde, und zwar vom Ensemble Seicentonovecento unter der Leitung von Flavio Colusso.

Laufzeit deutsche TV-Fassung (arte): 51:58 Minuten.

Deutscher/Französischer Vorspann (gemeinsam!).

Starttermine:
15.03.2010 Deutschland Fernsehpremiere (arte, als Palestrina oder: Die Befreiung der Musik)
nach oben
Besetzung
Nr. Darsteller RollennameSynchronsprecher Bild InfoIMDb
1 Domenico Galasso
(mit / avec)
Iginio  
2 Stefano Oppedisano Annibale
3 Claudio Marchione Cristoforo  
4 Renato Scarpa Monsignore Cotta
5 Achille Brugnini Gioacchino
6 Remo Remotti Filippo Neri
7 Giorgio Colangeli Leonardo Barré
8 Pasquale Di Filippo
(als Pasquale di Filippo)
Giovanni Severini 
9 Franco Nero
(und / et)
Domenico Ferrabosco
10 Bartolomeo Giusti
(sowie / ainsi que)
Palestrina alt
Palestrina âgé
  
11 Daniele Giuliani Palestrina jung
Palestrina jeune
  
12 Patrizia Bellezza Virginia Dormuli  
13 Francesca Catenacci Lucrezia Gori  
14 Jobst Grapow   
15 Alberto Bianco   
16 Francesco Cantone   
17 Marco Celestini   
18 Silvano Silvan   
nach oben
Stab
Musik
Giovanni Pierluigi da Palestrina, Ensemble Seicentonovecento (Sänger), Capella Musicale di San Giacomo (Musiker), Flavio Colusso (Kapellmeister / maître de chapelle), Cori di Voci bianche 'J.J. Winckelmann' (Kinderchor), Donatella Casa (Leiterin des Kinderchors / chef du choer d'enfants), MUSICAIMMAGINE, Roma (Musikproduktion / production musicale), Johann Herczog (musikwissenschaftl. Beratung / musicoloque)
Drehbuch
Georg Brintrup
Kamera
Paolo Scarfó (Kamera / cadreurs), Piergiorgio Mangiarotti (Kamera / cadreurs), Oliver Kochs (Kamera / cadreurs), Benny Hasenclever (Kamera / cadreurs), Jorge Alvis (Kamera / cadreurs)
Schnitt
Georg Brintrup
Kostüme
Raffaele Golino
Bauten
Anne Schanz-Kölsch (Szenenbild / décors)
Script / scripte
Georg Brintrup, Mario Di Desidero
Ton / son
Francesco Sardella
Graphik / infographiste
Carmine de Lillo
3d Effekte / effets 3D
Piero Perilli
Redaktion / chargé de programme
Christopher Janssen
Produktionsfirmen
Lichtspiel Entertainment GmbH (eine Produktion der / une production de), ZDF (im Auftrag des / pour la), arte (in Zusammenarbeit mit / en collaboration avec)
Produzent
Jorge Alvis (Produktionsleitung / direction d.l.production), Peter Naguschewski (Produktionsleitung / direction d.l.production), Paolo Scarfó (Ausführender Produzent / producer exécutif (Scarfilm Italia))
Regie
Georg Brintrup
nach oben
Diese Filmseite wurde zum 2244. mal aufgerufen.