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Questa volta parliamo di uomini
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Questa volta parliamo di uomini
Questa volta parliamo di uomini
Komödie / Episodenfilm - Italien 1964
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Inhalt

MDR-Text (anlässlich der Fernsehausstrahlung in der Nacht vom 13.05. auf den 14.05.2010):

Diesmal sprechen wir über Männer

Spielfilm Italien 1965
schwarz/weiß
Datum / Sendezeit / Länge
Fr., 14.05. / 02:55 Uhr / 85:53 min

Der junge Chemiker Carlo Longi wohnt vorübergehend in der Wohnung eines verreisten Freundes. Während er unter der Dusche steht, wird plötzlich das Wasser abgestellt. Von Kopf bis Fuß eingeseift, gerät er auf der Suche nach einem Handtuch versehentlich ins Treppenhaus, worauf hinter ihm die Wohnungstür zuschlägt. Auf der Suche nach dem Hausmeister irrt er von Etage zu Etage.

Splitternackt versteckt er sich im Fahrstuhl und wird so Zeuge verschiedener Geschichten, die der Film nacheinander erzählt: Die erste Episode, "Ein Ehrenmann", handelt von dem Industriellen Federico, der zufällig herausfindet, dass seine Frau Manuela Juwelen bei Freunden und Bekannten stiehlt. Federico ist entsetzt, doch als sich über Nacht herausstellt, dass er bankrott ist, ermuntert Federico seine Frau weiterzumachen.

Die nächste Geschichte erzählt von dem alten Messerwerfer Pedro, der seit 40 Jahren mit der ihm ergebenen Frau und Assistentin Saturnia auftritt. Als sie ihn mit Engelszungen überreden will, sich eine neue Brille zuzulegen, fühlt Pedro sich in seiner Eitelkeit gekränkt. Seiner Meinung nach liegt es nur an seiner zimperlichen Gattin, dass ihr ein Auge und ein Bein fehlen, nicht etwa an ihm, dem unfehlbaren Messerwerfer. Wenig später tötet Pedro Saturnia "versehentlich". Die Tat bleibt erneut ungesühnt, der Artist ärgert sich nur darüber, dass er sich nun eine neue Partnerin suchen muss.

In "Ein überlegener Mann" tyrannisiert der sadistische Professor Raffaele seine Frau Liliana, die er unermüdlich als dumm und schwachsinnig beschimpft. Tief gedemütigt greift Liliana zur Waffe, doch der gemeine Ehemann hat die Munition durch Platzpatronen ersetzt. Er stellt sich zunächst tot und spielt dann seine Überlegenheit boshaft gegen die Gattin aus.

Die letzte Episode mit dem Titel "Ein braver Mann" handelt von dem Bauern Salvatore, einem arbeitslosen, faulen Trunkenbold, der von der Arbeit seiner Frau lebt. Dennoch verachtet Salvatore sie, weil sie nicht den Sex-Appeal der schönen Sophia Loren besitzt, von der er regelmäßig schwärmt. Am Ende des Films wird ironischerweise der im Treppenhaus umherirrende Chemiker verhaftet, weil man den Nackten für verrückt hält.

"Diesmal sprechen wir über Männer" ist die dritte Produktion der renommierten italienischen Autorenfilmerin Lina Wertmüller, die bei Fellini als Regieassistentin begann und mit "Sieben Schönheiten" 1976 ihren internationalen Durchbruch erzielte. Schon in diesem frühen Episodenfilm, der von der nuancierten Darstellung des großen italienischen Komikers Nino Manfredi lebt, hat Lina Wertmüller ihr Thema gefunden: In vier pointiert beobachteten, rabenschwarzen "Szenen einer Ehe" demontiert sie die selbstverliebte Wehleidigkeit und das Machotum des Mannes. "Diesmal sprechen wir über Männer" ist ein satirischer Rosenkrieg, dessen Aktualität man erst heute ermessen kann.


Musik: diverse
Kamera: Ennio Guarnieri
Buch und Regie: Lina Wertmüller

Federico/Pietro/Raffaele/Salvatore - Nino Manfredi
Manuela - Luciana Paluzzi
Saturnia - Milena Vukotic
Liliana - Margaret Lee
Antonia - Patrizia De Clara
Don Fulgenzio - Alfredo Bianchini
u.a.


Film in 4 Episoden:

Un uomo d'onore
Il lanciatore di coltelli
Un uomo superiore
Un brav'uomo

Starttermine:
16.03.1965 Italien Kinopremiere
11.05.1989 DDR Fernsehpremiere (DFF 1)
15.08.1993 Deutschland Fernseherstausstrahlung (ORB)
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Besetzung
Nr. Darsteller RollennameSynchronsprecher Bild InfoIMDb
1 Nino Manfredi
(alle 4 Episoden)
1. Ep.: Federico
2. Ep.: Pietro
3. Ep.: Raffaele
4. Ep.: Salvatore
2 Luciana Paluzzi
(1. Episode)
Manuela
3 Milena Vukotic
(2. Episode)
Saturnia
4 Margaret Lee
(3. Episode)
Liliana
5 Patrizia De Clara
(4. Episode)
Antonia
6 Alfredo Bianchini Don Fulgenzio  
7 Salvatore Billa
8 Giulio Coltellacci  
9 Sergio Ferrandini   
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Stab
Musik
Luis Enriquez Bacalov
Drehbuch
Lina Wertmüller
Kamera
Ennio Guarnieri
Schnitt
Ruggero Mastroianni
Idee
Lina Wertmüller
Regie
Lina Wertmüller
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