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Liebe 1962
L'eclisse; L'eclisse
Romanze / Drama - Italien - Frankreich 1961
Internationale Titel einblenden
Inhalt

ARD-Text (anlässlich der Fernsehausstrahlung in der Nacht von Mittwoch (10.11.) auf Donnerstag (11.11.2010)):

Liebe 1962

© ARD / Länge: 117,18 Minuten / Breitbild / Schwarz/Weiss
(L'éclipse)
Spielfilm Italien/Frankreich 1961
Alain Delon - 75. Geburtstag (8.11.):


NOTIZ:
Die junge Vittoria verlässt einen Mann, der ihr gleichgültig geworden ist. Sie wird die Geliebte des Börsenagenten Piero, aber auch in dieser neuen Beziehung steckt schon von Anfang an der Keim des Verfalls. Michelangelo Antonionis Film ist ein eindringlicher Exkurs über die Brüchigkeit menschlicher Beziehungen und die wachsende Leere des Gefühlslebens in der modernen Gesellschaft.
*
Vittoria (Monica Vitti) hat mehrere Jahre lang mit ihrem Verlobten Riccardo (Francisco Rabal) zusammengelebt. In dieser Zeit ist die Hoffnung, mit ihm glücklich werden zu können, erloschen. Als sie ihn verlässt, fühlt sie sich vorübergehend wie befreit.
Bald aber spürt die junge Frau, dass die Lösung von Riccardo nicht genügt, um über ihre innere Leere hinwegzukommen. Vittorias Mutter spekuliert an der Börse, ihre Tochter dagegen fühlt sich von der Hektik dort eher abgestoßen. Anders der junge Börsenagent Piero (Alain Delon), für ihn ist der ständige Wechsel von Gewinn und Verlust ein faszinierender Sport. Er interessiert sich für Vittoria, sie geht nach kurzem Zögern auf das Abenteuer ein. Alle Zärtlichkeit vermag jedoch nicht darüber hinwegzutäuschen, dass auch Pieros Gefühlsleben flüchtig und wandelbar ist. Seine Liebe wird nicht von Dauer sein, mag er selber auch im Moment daran glauben.

Michelangelo Antonioni („Die Nacht", „Blow up", „Zabriskie Point"), 1912 in Ferrara geboren und 2007 in Rom gestorben, gehört zu den bedeutendsten Filmregisseuren der zweiten Jahrhunderthälfte. Eines seiner zentralen Themen ist die Kontaktlosigkeit moderner Menschen. „Liebe 1962" beschreibt sie in einer Bildsprache, in der sich Innen- und Außenwelt wechselseitig interpretieren. Die Handlung ist weitgehend reduziert auf Situationselemente; abgestorbene und brechende Gefühle werden in langen Einstellungen erfasst, die Objekte der Außenwelt als Chiffren innerer Zustände benutzen. Die Sonnenfinsternis am Ende (von ihr leitet sich der Originaltitel des Films her), aufleuchtende Scheinwerfer, grelles Neonlicht, ein schwimmendes Holzstück in einer Wassertonne, all das verweist auf die seelische Verfassung der jungen Frau in einer Welt zunehmender Selbstentfremdung.
Mit José Giovannis Kriminalfilm „Endstation Schafott" setzt Das Erste die Reihe zu Alain Delons 75. Geburtstag am 11. November fort. Neben Delon spielen darin: Jean Gabin, Michel Bouquet und Gérard Depardieu.


Personen:
Vittoria - Monica Vitti
Piero - Alain Delon
Riccardo - Francisco Rabal
Vittorias Mutter - Lilla Brignone
Pieros Chef - Louis Seigner
Anita - Rossana Rory
Marta - Mirella Ricciardi
und andere

Musik: Giovanni Fusco
Kamera: Gianni di Venanzo
Buch: Michelangelo Antonioni und Tonino Guerra
Regie: Michelangelo Antonioni


D

Starttermine:
12.04.1962 Italien Kinopremiere
25.08.1962 Frankreich Kinopremiere
19.10.1962 BRD Kinopremiere
14.01.1972 DDR Kinopremiere
26.07.1973 DDR Fernseherstausstrahlung (DFF 1)

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Besetzung
Nr. Darsteller Rollenname

Bild InfoIMDb
Vorspann
1 Monica Vitti VittoriaMarion Degler
2 Alain Delon PieroReinhard Glemnitz
3 Francisco Rabal RiccardoHolger Hagen
4 Lilla Brignone Vittorias MutterIngeborg Grunewald
5 Rossana Rory Anita
6 Mirella Ricciardi Marta  
7 Louis Seigner ErcoliRobert Klupp
8 Cyrus Elias l'ubriaco che annega
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Stab
Musik
Giovanni Fusco, Franco Ferrara (Diretta da)
Drehbuch
Michelangelo Antonioni, Tonino Guerra, Elio Bartolini (Collaborazione alla sceneggiatura), Ottiero Ottieri (Collaborazione alla sceneggiatura)
Kamera
Gianni Di Venanzo
Schnitt
Eraldo Da Roma
Idee
Michelangelo Antonioni, Tonino Guerra
1. Regieassistenz
Franco Indovina, Gianni Arduini
Regie
Michelangelo Antonioni
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