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L'evaso
L'evaso; La veuve Couderc
Psychodrama - Frankreich - Italien 1971
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Inhalt

ARD-Text (anlässlich der Fernsehausstrahlung in der Nacht von Freitag (12.11.) auf Samstag (13.11.2010)):

Der Sträfling und die Witwe

© ARD / Länge: 85,28 Minuten / Breitbild
(La veuve Couderc)
Spielfilm Frankreich/Italien 1971
Alain Delon - 75. Geburtstag (8.11.):


NOTIZ:
Nach seiner Flucht aus dem Gefängnis findet der Verbrecher Jean Lavigne Unterschlupf bei der Witwe Couderc. Zwischen dem jüngeren Mann und der älteren Frau entspinnt sich eine seltsame Beziehung, misstrauisch beobachtet von Coudercs hasserfüllter Schwägerin Françoise. Trotz aller Nachstellungen und Gerüchte gelingt es Jean, seine dunkle Vergangenheit geheim zu halten. Als er sich jedoch mit Félicie, der leichtlebigen Tochter von Françoise, einlässt, gerät die Situation außer Kontrolle.
„Der Sträfling und die Witwe" ist ein spannendes Psychodrama nach Georges Simenon. In den Hauptrollen sind Alain Delon und Simone Signoret zu sehen.
*
Frankreich, Mitte der 30er Jahre. Der verurteilte Verbrecher Jean Lavigne (Alain Delon) flieht aus dem Gefängnis und taucht in der französischen Provinz unter. Dort lernt er die Witwe Tati Couderc (Simone Signoret) kennen, eine Frau um die 50, die auf dem Hofgut ihres verstorbenen Ehemannes mit ihrem Schwiegervater Henri (Jean Tissier) ein einsames Leben führt. Zunächst fängt Jean als Knecht auf dem Hof der Witwe an. Langsam aber entwickelt sich zwischen den beiden eine seltsame, stille Liebe. Es ist, als fühlte der gut aussehende Mittdreißiger Jean eine Seelenverwandtschaft zu dieser Frau, die sich von ihrer Umwelt abschottet und den Anfeindungen ihrer Mitmenschen ausgesetzt ist. Vor allem ihre verbitterte Schwägerin Françoise (Monique Chaumette), die mit Ehemann Désiré (Bobby Lapointe) und ihrer 16-jährigen Tochter Félicie (Ottavia Piccolo) ganz in der Nähe lebt, hasst Tati und neidet ihr ihren Besitz. Die Anwesenheit des attraktiven Jean, der auf dem Hof scheinbar ein neues Leben beginnen will, ist Françoise ein weiterer Dorn im Auge. Es dauert nicht lange, bis im Dorf böse Gerüchte über Jean und Tati kursieren. Schließlich wird Jean sogar von der Polizei befragt, kann sich jedoch mit geschickten Lügen aus der Affäre ziehen. Dann aber begeht er einen verhängnisvollen Fehler: Er beginnt eine Affäre mit der verführerischen, leichtlebigen Félicie, da sie ihn an jene Frau erinnert, für die er einst ins Gefängnis ging. Das Mädchen stiehlt seine Papiere und bringt sie ihren Eltern. Nun dauert es nicht mehr lange, bis die Wahrheit ans Licht kommt. Mit einem Großaufgebot umstellt die Polizei den Hof der Witwe Couderc. Aber Jean ist nicht bereit, so einfach aufzugeben. Und Tati weiß, dass sie ohne ihn nicht weiterleben will.

Basierend auf dem Roman von Georges Simenon, hat der für seine „Maigret"-Adaptionen bekannte Pierre Granier-Deferre („Die Katze") mit „Der Sträfling und die Witwe" ein spannendes Psychodrama inszeniert. In den Hauptrollen überzeugen Alain Delon („Der eiskalte Engel") und Simone Signoret („Die Teuflischen") als ungleiches Paar, dessen Liebe auf tragische Weise in Tod und Verderben mündet.
An der Seite von Senta Berger spielte Alain Delon in Julien Duviviers „Mit teuflischen Grüßen". Das Erste zeigt diesen Film am 13. November.


Personen:
Witwe Tati Couderc - Simone Signoret
Jean Lavigne - Alain Delon
Félicie - Ottavia Piccolo
Henri - Jean Tissier
Françoise - Monique Chaumette
Désiré - Bobby Lapointe
Polizist - André Royer
und andere

Musik: Philippe Sarde
Kamera: Walter Wottitz
Buch: Pierre Granier-Deferre und Pascal Jardin
Regie: Pierre Granier-Deferre

Starttermine:
13.10.1971 Frankreich Kinopremiere (Paris)
17.11.1971 Italien Kinopremiere
17.03.1972 BRD Kinopremiere
23.09.1987 DDR Fernsehpremiere (DFF 2)
02.09.2009 Ungarn DVD-Erstveröffentlichung

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Besetzung
Nr. Darsteller RollennameSynchronsprecher Bild InfoIMDb
1 Simone Signoret Witwe Tati Couderc
2 Alain Delon Jean Lavigne
3 Ottavia Piccolo Félicie
4 Jean Tissier Henri  
5 Monique Chaumette Françoise
6 Boby Lapointe
(als Bobby Lapointe)
Désiré  
7 André Royer Polizist  
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Stab
Musik
Philippe Sarde
Drehbuch
Pierre Granier Deferre, Pascal Jardin
Kamera
Walter Wottitz
Regie
Pierre Granier Deferre
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