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Le meurtrier
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Le meurtrier
Le meurtrier; L'omicida
Krimi / Psychothriller - Frankreich - Italien - BRD 1962
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Inhalt

ARD-Text (anlässlich der Fernsehausstrahlung in der Nacht von Samstag (22.01.) auf Sonntag (23.01.2011)):

Der Mörder

© ARD / Länge: 105 Minuten / Breitbild Schwarz/Weiss
(Le Meurtrier)
Spielfilm Deutschland/Italien/Frankreich 1962


Melchior Kimmel hat den scheinbar perfekten Mord begangen. Dank seines ausgeklügelten Plans kann ihm niemand beweisen, dass er seine Ehefrau umgebracht hat. Dann aber tritt der unscheinbare Saccard auf den Plan: Aufgrund der zahlreichen Zeitungsberichte entwickelt er eine geradezu krankhafte Obsession für den Fall Kimmel - und beschließt eines Tages, auch seine eigene Gattin nach Kimmels Vorbild zu ermorden ...
„Der Mörder" wurde nach einem Buch von Patricia Highsmith gedreht, die am 19. Januar 1921 in Fort Worth, Texas, als Mary Patricia Plangman geboren wurde. Die Hauptrolle spielt Gert Fröbe.
*
Es war der perfekte Mord: Melchior Kimmel (Gert Fröbe) kauft sich eine Kinokarte, grüßt im Zuschauerraum einen alten Bekannten - und verlässt dann während des Films heimlich und unbeobachtet den Saal. In seinem Wagen folgt er einem Reisebus, mit dem seine Frau Hélène (Paulette Dubost) die Stadt und ihn verlässt. Als der Bus eine Rast einlegt, bittet Kimmel seine Frau abseits der Mitreisenden um eine letzte Aussprache - was jedoch nur ein Vorwand ist, um sie hinter einem Gebüsch schnell und geräuschlos umzubringen. Erleichtert und zufrieden fährt Kimmel in die Stadt zurück. Sein Alibi für die Tatzeit ist wasserdicht: Er war im Kino, dafür gibt es Zeugen. Doch die Zeitungsmeldungen über den mysteriösen Mord an Hélène Kimmel wecken das Interesse des unscheinbaren Walter Saccard (Maurice Ronet). Er ist mit einer kaltherzigen Frau (Yvonne Furneaux) verheiratet, die ihm das Leben zur Hölle macht und ihn überdies verdächtigt, er würde sie mit der sympathischen Studentin Ellie (Marina Vlady) betrügen. Immer intensiver beschäftigt sich Saccard mit dem Mordfall, der für ihn zu einer regelrechten Obsession wird. Und nach einer Konfrontation mit dem überraschten Kimmel reift in ihm der Gedanke, sich wie dieser endlich von der tyrannischen Gattin zu befreien. Als Laura wenig später ihre kranke Mutter besuchen will, folgt Saccard dem Bus. Tief unter einem Riff in der Nähe eines Rastplatzes findet man kurz darauf ihre Leiche. Der junge, ehrgeizige Inspektor Corby (Robert Hossein) soll nun klären, ob es sich um Mord oder Selbstmord handelt. Corby ist überzeugt, dass der Fall Hélène Kimmel und der Fall Laura Saccard etwas miteinander zu tun haben. Er beginnt, die beiden Ehemänner gegeneinander auszuspielen und sie mit psychologischen Finten mürbezumachen. Sein Plan scheint aufzugehen: In Kimmel wächst der Hass auf den vermeintlichen Nachahmungstäter Saccard, der seinen eigenen, perfekten Plan so ungeschickt ins Wanken gebracht hat.
Nach einem Roman der Thriller-Spezialistin Patricia Highsmith („Der talentierte Mr. Ripley") inszenierte Regisseur Claude Autant-Lara („Teufel im Leib") mit „Der Mörder" einen ebenso spannenden wie intelligenten Psychothriller. In der Hauptrolle brilliert Gert Fröbe („Es geschah am hellichten Tag", „Goldfinger") als mörderischer Buchhändler, unterstützt von Maurice Ronet („La Balance - Der Verrat") und Robert Hossein („Der Profi").


Personen:
Melchior Kimmel - Gert Fröbe
Ellie - Marina Vlady
Corby - Robert Hossein
Tony - Harry Meyen
Walter Saccard - Maurice Ronet
Laura Saccard - Yvonne Furneaux
Hélène Kimmel - Paulette Dubost
Polizeikommissar - Jacques Monod
Dienstmädchen - Clara Gansard
und andere

Musik: Rene Cloerec
Kamera: Jacques Natteau
Buch: Jean Aurenche und Pierre Bost
Regie: Claude Autant-Lara

Laufzeit: 105 Min.

Starttermine:
11.01.1963 Frankreich Kinopremiere
13.02.1963 BRD Kinopremiere
26.02.1963 Italien Kinopremiere
13.05.1967 BRD Fernseherstausstrahlung (ARD)
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Besetzung
Nr. Darsteller RollennameSynchronsprecher Bild InfoIMDb
1 Gert Fröbe Melchior Kimmel
2 Marina Vlady Ellie
3 Robert Hossein Corby
4 Harry Meyen Tony  
5 Maurice Ronet Walter Saccard
6 Yvonne Furneaux Laura Saccard
7 Paulette Dubost Hélène Kimmel
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Stab
Musik
Rene Cloerec
Drehbuch
Jean Aurenche, Pierre Bost
Kamera
Jacques Natteau
Regie
Claude Autant-Lara
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