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Vier im roten Kreis
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Vier im roten Kreis
Le cercle rouge; I senza nome (Le cercle rouge)
Polizei - Frankreich - Italien 1970
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HR-Text (zur Ausstrahlung am 01.02.2012):

Vier im roten Kreis

Spielfilm Frankreich 1970 (Le cercle rouge) - Kinemathek-Nacht: Jean-Pierre Melville


Fünf Jahre hat der genialische Einbrecher Corey hinter Gittern gesessen. Man kann allerdings nicht behaupten, dass der Knast einen besseren Menschen aus ihm gemacht hätte. Kaum wieder auf freiem Fuß, holt ihn seine Vergangenheit ein.

Sein einstiger Kamerad, der Gangster Rico, hat ihm in den Jahren der Abwesenheit nicht nur die Freundin abspenstig gemacht, sondern setzt nun auch noch zwei Killer auf ihn an. Ungeachtet dieser Gefahr plant Corey schon den nächsten großen Coup: Mit einem Einbruch in ein Juweliergeschäft an der eleganten Pariser Place Vendôme will er sich endgültig sanieren. Durch einen Zufall lernt er den Ganoven Vogel kennen, der bei einer spektakulären Flucht seinem Bewacher, Kommissar Mattei, entkommen ist. Gemeinsam tüfteln die beiden den Einbruchsplan aus und holen den abgehalfterten Ex-Polizisten und meisterhaften Scharfschützen Jansen mit ins Boot. Obwohl dieser wegen Alkoholsucht ein Risiko darstellt, brauchen Corey und Vogel seine Hilfe, soll Jansen doch mittels eines Präzisionsschusses ein Schloss öffnen. Die Vorbereitungen für den waghalsigen Einbruch laufen wie am Schnürchen, nur mit einer Sache hat das Einbrecher-Trio nicht gerechnet: Mattei, durch Vogels Flucht in seiner Ehre verletzt, setzt alles daran, den Flüchtigen aufzuspüren. Um dieses Ziel zu erreichen, ist dem Einzelgänger fast jedes Mittel recht. Ohne dass die drei Ganoven es ahnen, wird der Kreis um sie immer enger.

Hintergrund

"Vier im roten Kreis" gehört zu den besten Filmen in der Karriere des legendären Regisseurs Jean-Pierre Melville. Allein die 25-minütige Einbruchsszene, in der kein Wort gesprochen wird, ist ein Meisterstück an Inszenierungskunst. Regisseure wie Quentin Tarantino und John Woo zählen "Vier im roten Kreis" nach eigenem Bekunden zu ihren Lieblingsfilmen und wurden in ihrer eigenen Stilistik maßgeblich von Melvilles Werk beeinflusst. Neben der unterkühlten Atmosphäre macht vor allem die Besetzung den großen Reiz des Films aus: Alain Delon, Gian Maria Volontè und Yves Montand laufen als ungleiches Einbrechertrio zu Hochform auf. In der Rolle des abgebrühten Kommissars überzeugt der Komiker André Bourvil in einer untypischen Rolle.

Starttermine:
20.10.1970 Frankreich Kinopremiere Le cercle rouge
18.12.1970 Italien Kinopremiere I senza nome (Le cercle rouge)
16.09.1971 Deutschland Kinopremiere Vier im roten Kreis (BRD)
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Besetzung
Nr. Darsteller RollennameSynchronsprecher Bild InfoIMDb
1 Alain Delon Corey
2 Bourvil
(als André Bourvil)
Le Commissaire Mattei
3 Gian Maria Volontè
(als Gian-Maria Volonte)
Vogel
4 Yves Montand Jansen
5 Paul Crauchet Le Receleur  
6 Paul Amiot L'inspecteur général de la police  
7 Pierre Collet Le Gardien de prison  
8 André Ekyan Rico  
9 Jean-Pierre Posier L'assistant de Mattei  
10 François Périer
(als François Perier)
Santi
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Stab
Musik
Éric Demarsan (als Eric De Marsan)
Kamera
Henri Decae
Schnitt
Marie-Sophie Dubus, Jean-Pierre Melville (ungenannt)
Regie
Jean-Pierre Melville
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