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Tod in Venedig
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Tod in Venedig
Morte a Venezia; Mort à Venise
Italien - Frankreich 1970 - 130 Min.
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Inhalt

BR-Inhaltsangabe:

Thomas-Mann-Adaption Tod in Venedig

Der alternde deutsche Komponist Gustav von Aschenbach reist zur Erholung nach Venedig. In seinem Hotel begegnet er dem polnischen Knaben Tadzio, dessen kindlich-reine Schönheit ihn fasziniert. Als in der Stadt eine Choleraepidemie ausbricht, weigert sich Aschenbach abzureisen.

Sommer 1911: Der Himmel ist grau verhangen, als das Dampfschiff mit dem deutschen Komponisten Gustav von Aschenbach an Bord Venedig erreicht. Grau und düster ist auch die geistige Verfassung des Komponisten - von einer schweren Herzkrankheit und künstlerischen Misserfolg gezeichnet, will er sich in der Lagunenstadt erholen und Zeit für innere Einkehr finden. Er steigt im Grand Hotel Des Bains am Lido ab. Dort verbringt auch eine attraktive polnische Witwe mit ihren drei Töchtern und ihrem 15-jährigen Sohn Tadzio die Ferien. Der Junge - blondgelockt und von geradezu ätherischer Schönheit - weckt das Interesse des Komponisten.

Von Aschenbach sieht in dem Knaben den Inbegriff klassischer Schönheit und nutzt jede Gelegenheit, ihn zu beobachten. Als eine Choleraepidemie in Venedig ausbricht, macht er einen halbherzigen Versuch, Venedig zu verlassen, kehrt jedoch wieder in das Hotel zurück, als seine Koffer vertauscht werden. Von nun an begnügt sich der Komponist nicht mehr damit, den Jungen nur im Hotel oder am Strand zu beobachten, er folgt der Familie auf Schritt und Tritt. Beim Friseur lässt Aschenbach sich die Haare schwarz färben und das Gesicht schminken. Als er erfährt, dass die Abreise der polnischen Gräfin mit ihren Kindern bevorsteht, beobachtet er ein Ietztes Mal Tadzio von seinem Liegestuhl aus. Dann sackt er in sich zusammen ...

Mit "Tod in Venedig" gelang dem italienischen Meisterregisseur Luchino Visconti eine kongeniale Verfilmung von Thomas Manns gleichnamiger, 1912 erschienener Novelle. Visconti, der zusammen mit Nicola Badalucco auch das Drehbuch schrieb, modellierte den gescheiterten Schriftsteller der Vorlage, der in der pittoresken Lagunenstadt dem Rausch der Schönheit und der Todessehnsucht verfällt, stärker noch als Thomas Mann nach dem Komponisten Gustav Mahler. Auch die Musik Mahlers bestimmt die Atmosphäre von Viscontis Film, der bereits in der Exposition das Adagietto aus Mahlers Fünfter Sinfonie einsetzt. Dirk Bogarde spielte den todgeweihten Komponisten mit ergreifender Haltung und Würde.


Filminfo

Originaltitel: Morta a Venezia (I, 1970)
Regie: Luchino Visconti
Darsteller: Dirk Bogarde, Silvana Mangano, Björn Andresen, Romolo Valli

Länge: 125 Min.

Mono + 16:9 + VT-UT

Starttermine:
05.03.1971 Italien Kinopremiere Morte a Venezia
04.06.1971 Deutschland Kinopremiere Tod in Venedig (BRD)
12.04.1974 Deutschland Kinopremiere Tod in Venedig (DDR)
14.03.1993 Deutschland TV-Premiere Tod in Venedig (ZDF)
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Besetzung
Nr. Darsteller RollennameSynchronsprecher Bild InfoIMDb
Vorspann
1 Dirk Bogarde
(in)
Gustav von Aschenbach
2 Romolo Valli
(with)
direttore 'Hotel de Bains'
3 Mark Burns Alfred  
4 Nora Ricci governante di Tadzio
5 Marisa Berenson moglie di Gustav
6 Carole André
(and)
Esmeralda
7 Björn Andrésen
(als Björn Andresen)
(introducing ... as)
Tadzio  
8 Silvana Mangano
(and with the special participation of)
Tadzios Mutter
Abspann
9 Leslie French agente della 'Cook'
10 Franco Fabrizi barbiere
11 Antonio Apicella girovago  
12 Sergio Garfagnoli Jasciu  
13 Carlo Cristofoletti impiegato Hotel  
14 Luigi Battaglia vecchio travestito sulla nave  
15 Dominique Darel turista inglese
16 Masha Predit turista russa  
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Stab
Musik
Gustav Mahler, Franco Mannino (conducted by)
Drehbuch
Nicola Badalucco, Luchino Visconti, Thomas Mann (from the novel by)
Kamera
Pasqualino De Santis (als Pasquale De Santis)
Schnitt
Ruggero Mastroianni
Produzent
Mario Gallo
Regie
Luchino Visconti
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Plakat
Deutschland
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